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Neuland Ruhr. Eine Stadtvision.

Gemeinsam mit den Büros Yellow Z, LAD+, Geertz Guttsche Rümenapp und dem Stadtforscher Ben Davy hat urbanista am Ideenwettbewerb Metropole Ruhr teilgenommen.
Das Konzept „Neuland“ geht von der These aus, dass die vermeintlich abgehängten Räume des Ruhrgebiets die starken Röume von morgen sind. Sie sind heute schon am meisten dem ökonomischen und sozialen Wandel ausgesetzt und stehen damit an der Front der Weiterentwicklung von Ruhr – hin zu einer postkapitalistische Stadtgesellschaft, deren Motoren nicht länger die großen industriellen und finanziellen Systeme sind sondern die lokale Wertschöpfung.
Kern des Konzepts ist das Neuland-Programm – ein Set von aktivierenden Re-Regulierungen, die neue Aktivitäten auf lokaler Ebene freisetzen: Mikroporduktion, Nutzung von Leerständen, Entwicklung lokaler Waren- und Wertschöpfungskreisläufe, Mobilitätsnetze und vieles mehr. In den Neuländern werden hemmende Regeln identifiziert und durch eine „situative Bürokratie“ ersetzt, die sich auf die Bedürfnisse des Ortes einstellt. So entsteht ein Archipel der planerischen und politischen Experimentierräume, deren neue Praktiken von anderen Räumen übernommen werden können.