Metroscape Helsinki – ein flexibles Entwicklungskonzept für die Region Helsinki

Die Region Helsinki möchte wachsen – um bis zu 700.000 Einwohner in den nächsten 40 Jahren. Wie kann das Wachstum gesteuert werden, ohne dass die Landschaft immer weiter zersiedelt wird? Welche Perspektiven gibt es für eine größere Metropolregion Helsinki? Wie kann ein konsistentes Siedlungsmodell der Zukunft aussehen?

Zur Klärung dieser Fragen hatte die Stadt Helsinki 2007 einen internationalen Wettbewerb ausgelobt. Der von urbanista-Gründer Julian Petrin konzeptionell geleitete Wettbewerbsbeitrag, der von der HafenCity Universität Hamburg, dem Büro yellow Z (Berlin/Zürich) und urbanista gemeinsam erarbeitet wurde, wurde als einer der 10 besten Beiträge ausgewählt.

Die Idee: Helsinkis starke Zersiedelung muss zurückgefahren werden, ohne dass das Finnland-typische Wohnen in und mit der Landschaft unterbunden wird. Als Instrument schlägt der Beitrag eine dreischrittige Strategie vor.

1. Freeze – Die bestehenden Siedlungskerne werden in ihrer Expansion “eingefroren”. Um die Siedlungskerne entsteht eine Art “Radial Park”, der wie eine Allmend-Fläche Nutzungen für die Gemeinschaft aufnimmt.

2. Densify – Die Siedlungskerne werden stark verdichtet – Potenzial hierzu gibt es an vielen Orten in der Region.

3. Contract – Die aus stark verstreuten Einzelhäusern und Hausgruppen bestehende Siedlungsstruktur außerhalb der Siedlungskerne wird durch die Bildung kleiner “Microcores” akzentuiert und kontraktiert.

Das Zielbild ist eine typische Siedlungsstruktur aus dichten urbanen Kernen, großzügigen Landschaftsparks und Weilern im Außenbereich, die der Region außerhalb der Kernstadt ein eigenes Gesicht geben.

» Zur Präsentation der Wettbewerbsergebnisse

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